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22. Juni 2018 |
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Von: S. Schäfer

Achtung: Eichenprozessionsspinner auch in der Stadt Wadern aktiv

Auch in unserem Stadtgebiet gibt es Meldungen über Gespinste von Eichenprozessionsspinnern. Wir haben einige Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.


Gespinst des Eichenprozessionsspinners, Foto: Stadt Wadern

In einigen Stadtteilen haben Eichenprozessionsspinner ihre Nester (Gespinste) in Bäume gebaut. Die Ortspolizeibehörde und die Feuerwehr sichern die befallenen Bäume in unmittelbarer Nähe von Kindergärten, Schulen, Parks und Rastplätzen und sperren die Bereiche großräumig ab, da die Haare der Raupen bis zu 100 Meter weit fliegen. Je nach Befallstärke werden Fachfirmen zur Beseitigung der Gespinste beauftragt.

Der beste Schutz gegen eine Kontamination ist, genügend Abstand zu halten und weder die Raupen noch die Nester zu berühren. Kommt es dennoch zu einem Kontakt mit Raupenhaaren sollte man trotz Juckreiz nicht kratzen, sofort die Kleidung wechseln und sich intensiv Abbrausen und die Haare gründlich waschen. Giftige Raupenhaare können mit Klebestreifen von der Haut entfernt werden. Die Kleidung sollte anschließend bei 60 Grad gewaschen werden. Bemerken Sie Symptome wie Störungen des Allgemeinbefindens, allergische Reaktionen, Hautausschlag, Augenbrennen, Schluck- und Atembeschwerden, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.

Sollten Sie einen Befall von Eichenprozessionsspinnern auf öffentlichem Gelände bemerken, melden Sie diesen bitte per E-Mail an ordnungsamt@wadern.de mit genauer Ortsangabe. Wir beraten Sie zudem bei einem Befall auf privaten Grundstücken und geben Ihnen Informationen zu Fachfirmen, die sich um die Beseitigung der Nester kümmern.

 

 

 


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