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18. Mai 2009 |
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Marienhausklinik St. Elisabeth Wadern investiert

Baumaßnahme findet bei laufendem Betrieb statt und wird bis Ende 2010 dauern


St. Elisabeth Krankenhaus Wadern

St. Elisabeth Krankenhaus Wadern

Das Gerüst steht bereits, die Handwerker nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf: Für die nächsten anderthalb Jahre (die Baumaßnahme soll bis Ende 2010 abgeschlossen sein) verwandelt sich die Marienhausklinik St. Elisabeth in eine Baustelle. Zumindest teilweise, wie der Kaufmännische Direktor Horst Magdziarz erläutert. In insgesamt vier Bauabschnitten werden alle Patientenzimmer umgebaut und saniert. Auch in den Brandschutz investiert die Klinik. Der gesamte Umbau ? es ist die erste größere Baumaßnahme, seit die Klinik 1983 in Betrieb genommen wurde ? wird rund 1,9 Millionen Euro kosten und komplett aus Eigenmitteln finanziert.

 

Bei der Sanierung erhalten alle Patientenzimmer eine komplett neue Nasszelle. Auch die Stationsbäder werden renoviert. In den Zimmern wird weiterhin die Schiene, in denen sämtliche Versorgungsleitungen liegen, ausgetauscht. Dass auch der Bodenbelag erneuert wird, sei nur am Rande erwähnt. Wichtiger ist sicherlich auch, dass in allen Zimmern und auf den Fluren Brandmelder installiert werden und so der Brandschutz in der Marienhausklinik nachhaltig verbessert wird.

 

Jeweils zwei Etagen werden gleichzeitig saniert. Den Anfang machen jetzt die Stationen auf den Stockwerken 3 und 4. Wenn die eine Seite renoviert ist, ziehen Patienten und Mitarbeiter dorthin um. Dann werden die bisher genutzten Zimmer saniert. So kommen die insgesamt vier Bauabschnitte zustande. Auf diese Weise versucht das Haus natürlich auch, ?die Belästigung durch Staub und Lärm für Patienten wie Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten?, wie es Oberin Annette Münster-Weber formuliert.

 

Trotzdem: Die Bettenzahl wird während des Umbaues nicht immer ausreichen. Und so kann es durchaus sein, dass (ihre Zustimmung natürlich vorausgesetzt) internistische Patienten, die von Chefarzt Dr. Walter Berg und seinem Team betreut werden, statt in Wadern im Schwesterkrankenhaus in Losheim stationär behandelt werden. Dass die Mitarbeiter dann auch entsprechend in Losheim ihren Dienst tun werden, versteht sich von selbst. Aber diese Flexibilität sind sie seit der Fusion der beiden Krankenhäuser, also seit mehr als zehn Jahren gewohnt.

 

 


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