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05. Oktober 2016 |
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Von: Vorreiter

"Ni hao" in Wadern

Schülergruppe aus der chinesischen Stadt Fuzhou besuchte das HWG und die Stadt Wadern. Interkultureller Schüleraustausch zwischen dem Hochwald-Gymnasium Wadern und der Fuzhou No.1 High School, China


Stadt Wadern

Die chinesische Regierung zeigt sich schon seit einigen Jahren verstärkt interessiert an Austauschprojekten zwischen chinesischen und deutschen Jugendlichen und wirbt sehr offensiv dafür. Dieser interkulturelle Schüleraustausch in englischer Sprache zwischen dem HWG und der Fuzhou No 1 High School besteht seit 2008 und hat bisher viermal zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten stattgefunden.
Die Fuzhou No.1 High School mit etwa 2500 SchülerInnen im Alter von 11 bis 18 Jahren gilt als die beste staatliche Schule in der chinesischen Siebenmillionenstadt Fuzhou in der Küstenregion des südchinesischen Meeres, der Insel Taiwan gegenüber gelegen.
Vom 29. September bis 6. Oktober 2016 war die chinesische SchülerInnengruppe mit 2 chinesischen Lehrerinnen im Saarland und weilte und in deutschen Gastfamilien der HWG-Schüler. Neben dem Alltag in den Familien haben die Gäste dann den Schulalltag am HWG kennen gelernt  und bei einem Ganztagesausflug das Saarland und das umliegende Grenzland näher erkundet.
Außerdem findet ab sofort am HWG ein Chinesisch-Kurs statt, den das Konfuzius Institut Trier freundlicherweise kostenlos der Schule zukommen lässt. In naher Zukunft ist die Einrichtung einer festen Chinesischklasse am HWG vorgesehen, an der alle Interessierte teilnehmen können.
Die 20-köpfige deutsche SchülerInnengruppe ist unter Leitung von Birgit Schommer und in Begleitung von Vanessa Fries am 14. Oktober 2016 von Frankfurt über Hongkong nach Fuzhou geflogen, um dort zehn Tage lang den chinesischen Familien- und Schulalltag kennenzulernen. Erfahrungsgemäß wird mit den Familien am Wochenende viel unternommen. An der Schule kommen die deutschen Gäste in den Genuss von Unterricht in: Chinesisch, Tai Chi, Qi Gong, Kung Fu, chinesischem Tanz und Gesang, das Spiel auf traditionellen Musikinstrumenten, Scherenschnitt sowie Kalligraphie. Darüber hinaus werden Ausflüge zu Tempeln und Museen auf dem Programm stehen.
Danach fliegt die deutsche Gruppe weiter nach Peking.
Die Austauschbegegnung wird gefördert durch den „Mercator Schulpartnerschaftsfonds Deutschland-China“- ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator und des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz zur Förderung deutsch-chinesischer Schulpartnerschaften.


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