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18. November 2019 |
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Ein wichtiger und richtiger Schritt!

Die Stadt Wadern begrüßt die Initiative von Ministerpräsident Tobias Hans, in Sachen Nordsaarlandklinik ein Interessenbekundungsverfahren einzuleiten, mit dem Ziel einen Träger für ein Klinikum zu finden, nachdrücklich. Ein Zentrales Krankenhaus für das nördliche Saarland rückt damit einen kleinen, aber sehr wichtigen Schritt näher.


Am 15. September 2019 unterzeichneten die Bürgermeister der Gemeinden Nonnweiler und Weiskirchen sowie der Stadt Wadern einen Offenen Brief, in dem sie genau den Schritt gefordert haben, den Ministerpräsident Tobias Hans jetzt angekündigt hat: Aktiv auf die Suche für einen Träger einer Nordsaarlandklinik zu gehen. Foto: Erich Brücker

 

Auf diesen Moment haben wir zwei lange Jahre hingearbeitet. Die Nordsaarlandklinik ist nun endgültig Chefsache und das ist auch gut so. Die Ankündigung von Ministerpräsident Tobias Hans, die Realisierung einer Nordsaarlandklinik nun aktiv vorantreiben zu wollen und dafür ein Interessenbekundungsverfahren durchzuführen, begrüßen wir nachdrücklich.

 

Zeit, neue Wege zu gehen

 

Mit diesem wichtigen Schritt in die richtige Richtung – auch in Bezug auf die oft und völlig zurecht reklamierten gleichwertigen Lebensverhältnissen im Land – wurde nicht nur eine grundlegende Forderung erfüllt, die sowohl die Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik als auch die Stadt Wadern selbst seit Schließung des St. Elisabeth Krankenhauses in Wadern immer wieder gestellt haben. Vielmehr entspricht der Start des Interessenbekundungsverfahrens auch der eindringlichen Bitte der drei Bürgermeister des nördlichen Hochwalds: Franz Josef Barth (Gemeinde Nonnweiler), Wolfgang Hübschen (Gemeinde Weiskirchen) und ich selbst für die Stadt Wadern hatten ja von der Landesregierung in einem Offenen Brief am 15. September 2019 eine klare Perspektive für ein zentrales Klinikum im Nordsaarland unter Einbeziehung aller bisherigen Träger und potenziellen Interessenten gefordert. Diese rückt nun in greifbare Nähe.

 


Man braucht nur einen Blick auf die Gesamtentwicklung zu werfen, um sich gewahr zu werden, dass es höchste Zeit ist, die Politik in Bezug auf stationäre Versorgung der Bevölkerung grundlegend neu auszurichten. Die Ankündigung von Ministerpräsident Tobias Hans entspricht indes auch dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD, in dem es wörtlich heißt: „Wir brauchen eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung. Daher werden wir die Krankenhäuser und deren Angebotsstruktur im Saarland weiterentwickeln.“

 

Unser Dank gilt allen, die sich so intensiv für die Neuausrichtung der Gesundheitsversorgung im nördlichen Saarland eingesetzt haben, an welcher Stelle auch immer. Ganz besonders aber dankt die Stadt Wadern der Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik, die wirklich nichts unversucht gelassen hat, die Bedürfnisse der Bevölkerung im nördlichen Saarland immer und immer wieder in den Fokus des öffentlichen Blicks zu rücken.

Engagement der BI zahlt sich aus

 

Die Stadt Wadern wird alles tun, um den nun angelaufenen Prozess aktiv zu unterstützen. Sie steht nicht nur als Standort eines Zentralklinikums zur Verfügung, sondern ist aufgrund ihrer Funktion als Mittelzentrum und ihrer geographischen Lage wegen geradezu prädestiniert dafür. Wir werfen hier gern und mit Nachdruck unseren Hut in den Ring. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir alles, was wir hier helfend tun können, auch tun werden. Und natürlich freuen wir uns, wenn die Landtagsabgeordneten der Region wie auch die Landrätin den nun eingeschlagenen Weg nachhaltig unterstützen.

 

Die Stadt Wadern wird die Entwicklung aufmerksam und engagiert begleiten. Gelegenheit zum Austausch besteht bereits in Kürze bei der von der Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik anberaumten Podiumsdiskussion zum Thema (25. November 2019, 19.30 Uhr, Herbert-Klein-Halle Wadern).

 


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