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Das Land hilft bei der Sanierung des Hallenbades

Nachdem der Bund drei Millionen Euro zugesagt hat, um die Sanierung des Dora-Rau-Bades zu unterstützen, das Gesamtprojekt aber etwas mehr als sechs Millionen Euro kosten wird, haben wir das Land um Unterstützung gebeten. Mit Erfolg.

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Die Stadt Wadern steckt über sechs Millionen Euro in die Sanierung des Dora-Rau-Bades. Das Land unterstützt die Bemühungen der Stadt zur Sanierung des Hallenbades ebenso wie der Bund.

Reden wir erneut über unser Schwimmbad: Im September 2020 hat der der Haushaltsausschuss des Bundestages einer von der Stadt Wadern beantragten Bundesförderung über drei Millionen Euro zur Sanierung des Dora-Rau-Bads zugestimmt. Das waren und sind noch immer sehr gute Nachrichten, die uns weiterhelfen werden, unser Hallenbad so auf Vordermann zu bringen, dass es eine echte Zukunft hat. Doch drei Millionen Euro, das war damals schon klar, würden nicht reichen, um wirklich Zukunft zu schaffen. Insgesamt müssen wir rund sechs Millionen Euro investieren, um ein Sanierungsziel zu erreichen, das es uns möglich macht, das Bad für den Betrieb in den kommenden zehn bis 15 Jahre fit zu machen. Um die Finanzierungslücke zu schließen haben wir in dieser Sache den saarländischen Minister für Inneres, Bauen und Sport um Hilfe gebeten.

Hilfe angefragt, Hilfe bekommen

„Stückwerk macht hier wenig Sinn“, davon zeigte sich auch Klaus Bouillon bei einem Vor-Ort-Termin im Waderner Hallenbad überzeugt und direkt bereit, uns zu unterstützen, damit Nägel mit Köpfen gemacht werden können. Klaus Bouillon konnte in unserem Gespräch absolut nachvollziehen, wie wichtig ein Schwimmbad für eine Kommune ist – gerade für ein Mittelzentrum wie Wadern, das nicht nur sich selbst im Blick haben muss, sondern auch als Dienstleister für die Nachbarkommunen fungiert. Und weil er das weiß, wird das Land die Finanzmittel, die der Bund zur Verfügung stellt, mit weiteren Hilfen flankieren.

Der Stadt Wadern wird für die Deckung eines Teils der Finanzierungslücke die Möglichkeit eines Sonderkredits in Höhe von einer Millionen Euro eingeräumt. Des Weiteren wird das Innenministerium der Stadt mit Zuschüssen helfen, so dass das zukunftsweisende Sanierungskonzept des Dora-Rau-Bads verwirklicht werden kann.

Das sind erneut wirklich gute Nachrichten für die Stadt Wadern, deren Überbringung ich mit einem herzlichen Dank an Klaus Bouillon, aber auch an die gesamte Landesregierung verbinden möchte. Neben dem gerade im Umbau befindlichen Montmorillon-Platz im Zentrum des Kernorts Wadern, dessen Neugestaltung zum großen Teil über Mittel der Städtebauförderung und Zuschüsse des Landes finanziert wird, hat das Innenministerium auch die umfangreiche Sanierung der Herbert-Klein-Halle, die Kernsanierung der Mehrzweckhalle in Lockweiler sowie etliche kleinere Projekte aktiv und großzügig mit Finanzmitteln flankiert.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Wir haben – unabhängig von Parteien und Verbindungen – eine sehr gute Partnerschaft. Auf Augenhöhe. Auch weil wir in der Stadt Wadern keine Luftschlösser und Denkmäler bauchen, sondern uns seit Jahren bemühen, die in die Jahre gekommene Infrastruktur so auf Vordermann zu bringen, dass sie effizient und effektiv genutzt werden kann. Das geschieht alles in kleinen, aber durchaus stetigen Schritten und wird fast immer von Förderungen verschiedenster Art flankiert. Unser Ziel ist, dass der Stadt möglichst geringe Kosten entstehen. Trotzdem setzen auch wir selbst – natürlich abhängig von der Haushaltslage – Millionenbeträge ein, um hier vorwärts zu kommen. Wir sind einen weiten Weg gegangen, und haben noch einen weiten Weg vor uns. Auch von daher freue ich mich über die Unterstützung von Landesseite. Wir können uns aufeinander verlassen. Und das ist gut so.


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