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Innovativ und zukunftsweisend

Die Stadt Wadern begrüßt das sich nun abzeichnende grüne Licht für das breite Engagement der SHG am Standort Wadern. Die Realisierung des Projekts ergänzt die intensiven Bemühungen der Stadt, die medizinische Versorgung der Menschen in der Hochwaldregion innovativ, zukunftweisend und nachhaltig aufzustellen.

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Foto von: ar130405 auf Pixabay

„Seit der Ankündigung der Schließung der St. Elisabeth-Klinik im Juni 2017 haben wir die Planungen für einen Gesundheitspark stetig nach vorn getrieben, ein schlüssiges Konzept stand bereits und war nur noch abhängig von der Entscheidung der Landesregierung, was am Standort Wadern passieren sollte“, so Bürgermeister Jochen Kuttler in einer Stellungnahme zum vom Gesundheitsministerium abgegebenen Votum, das Konzept der SHG realisieren zu wollen. Es sieht eine Kombination von ambulanten, teil-stationären und stationären Angeboten in Wadern vor. Die nun gefallene Vorentscheidung für das SHG-Konzept ist ein wichtiger Baustein, diese Planungen zu komplettieren und die Versorgung der Bevölkerung im nördlichen Saarland mit medizinischen Leistungen, auch in Notfallsituationen – nachhaltig zu verbessern. Jochen Kuttler: „Dafür haben wir lange gekämpft. Dafür haben sich der Stadtrat, dafür hat sich mein Team mit mir an der Spitze und dafür haben sich nicht zuletzt viele Bürgerinnen und Bürger sehr intensiv und ausdauernd eingesetzt. Insofern sind das sehr sehr gute Nachrichten für unsere Stadt.“

Dieser Erfolg wäre allerdings ohne die Bemühungen der Bürgerinitiative Nordsaarlandklinik nie zu erreichen gewesen. Unser Dank muss deshalb allen gelten, die sich hier engagiert haben, allen voran, dem Vorsitzenden der BI, Bernd Schröder, der die Diskussion um einen Klinikneubau nicht nur angestoßen hat, sondern der immer auch die Gesamtsituation in Bezug auf die medizinische Versorgung der Region im Blick hatte. Auch wenn die Tatsache, dass die von der BI und vielen Bürgerinnen und Bürgern so vehement geforderte „große Lösung“ aktuell vom Tisch ist, ist das Konzept der SHG, das sich im Laufe der Nachverhandlungen im Rahmen des Interessenbekundungsverfahren herauskristallisiert hat, auch ein großer Erfolg für die BI.  Und natürlich ein Gesamterfolg für die Stadt Wadern und den ganzen Hochwaldraum. Jochen Kuttler: „Insofern freue ich mich natürlich auch, dass die Bürgerinitiative die aktuelle Entwicklung nicht nur mitträgt, sondern wohlwollend und konstruktiv begleiten wird. Wir alle zusammen sehen in dem SHG-Konzept eine gute Ausgangsbasis, von der aus sich noch viele weitere Elemente, die die medizinische Versorgung vor Ort verbessern helfen, denken lassen.

Betrachtet man das Votum des Gesundheitsministeriums im Hinblick auf ihre Wirkung auf den ambulanten Sektor bzw. die teilstationäre und zum Teil auch auf die stationäre Versorgung der Region, ist das Konzept der SHG in Wadern ebenso zukunftsweisend wie es in infrastruktureller Hinsicht wichtig für die Stadt Wadern und darüber hinaus für die gesamte Region ist. Kann das Konzept komplett so realisiert werden wie es auf dem Papier steht, bedeutet das für das Mittelzentrum Wadern nicht nur eine Investition von mehr als 23 Millionen Euro, sondern auch einen Innovationsschub, der kaum zu unterschätzen ist.

So besteht seit Schließung des St. Elisabeth-Krankenhauses in Wadern beispielsweise keine Möglichkeit mehr, vor Ort moderne Untersuchungsverfahren zu nutzen. Eine Diagnostik mit MRT und CT ist aber heute unabdingbar, um die medizinische Grundversorgung zu gewährleisten. Auch die Überlegung der SHG, die Möglichkeiten der Telemedizin intensiv zu nutzen, stellt insofern ein Novum dar, dass die Expertise von Fachleuten virtuell nach Wadern transportiert werden kann. Neben einer Inneren Medizin plant die SHG auch die Möglichkeit kleinerer chirurgischer Eingriffe in einem Eingriffsraum und eine Überwachungsstation für Patientinnen und Patienten mit leichteren Beschwerden. „All das sind Einrichtungen, die von der Bevölkerung zu Recht gefordert werden und die uns in Notsituationen wirklich weiterhelfen“, sagt Bürgermeister Jochen Kuttler.

Besonders begrüßenswert ist für die Stadt Wadern, dass die Infrastruktur der Rettungswache durch eine Bereitschaftspraxis ergänzt werden soll, „eine Forderung, die die Stadt Wadern schon direkt nach der Schließung der St.-Elisabeth-Klinik 2017 erhoben hat und die jetzt in greifbare Nähe rückt“, so Jochen Kuttler: „Mit der Verzahnung von geplanten Arztpraxen (Chirurgie, Internist, Neurologe, Gynäkologe etc.) mit weiteren Angeboten, folgt das SHG-Konzept dem Modell, das wir 2018 zusammen mit unserem Partner „gesunddenken.de“ erarbeitet haben. Wir gehen damit im Prinzip die Aufhebung der strikten Trennung von stationärer und ambulanter Versorgung an.“ Genau das, was Experten landauf landab predigen, könnte jetzt am Standort Wadern Wirklichkeit werden. Der Waderner Verwaltungschef: „Das freut mich nicht nur sehr, sondern sicher auch die Bürgerinnen und Bürger der Region, die zurecht nicht müde werden, ganz genau hinzuschauen, wenn es um die Zukunft der medizinischen Versorgung der Region geht.“

Die Stadt Wadern freut sich auf die Fortsetzung der bislang schon sehr guten Zusammenarbeit mit der SHG, der der Bürgermeister Jochen Kuttler für ihr Engagement dankt. Jochen Kuttler: „Unser Dank gilt natürlich auch dem Gesundheitsministerium und der Ministerin, mit der wir die Gesamtthematik der medizinischen Versorgung im Hochwald bei einem Meinungsaustausch kommende Woche in Ruhe besprechen werden. Wir warten jetzt auf grünes Licht vom Kabinett, um gemeinsam mit unseren Partnern loslegen zu können.“


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